SEKEM Ein Positivbeispiel für faire Textilproduktion

50 Kilometer von der Baumwolle bis zum fertigen Textilprodukt

Beitrag verfasst von Agnes Haidacher

Wo früher einmal Wüste war, sind jetzt zahlreiche Hektar fruchtbares Land: Grüne Felder mit Kräutern, Gemüse, eine Schule, eine Textilfabrik und Produktionshallen für die Herstellung von biologischen Lebensmitteln und pharmazeutischen Heilprodukten. Wir befinden uns in Ägypten, genauer gesagt nahe der Kleinstadt Bilbeis, etwa 60 Kilometer nordöstlich von Kairo, auf dem Gelände der Entwicklungsinitiative SEKEM. Auf Einladung des Vereins SEKEM Österreich kann ich diese Initiative vor Ort besuchen und mir ein Bild davon machen. Dass diese Reise auch relevant für mein Global Studies Studium sein würde, wird mir bereits nach kurzer Zeit bewusst.

Abbildung: Google Maps

Aber was hat eine Initiative in Ägypten eigentlich mit unserem „globalen T-Shirt“ zu tun? Diese Frage lässt sich klar beantworten: Hier werden von NatureTex, einer Tochterfirma des Vereins SEKEM, Textilprodukte hergestellt, die nach Europa und in die USA exportiert werden. Wir sind also auf den direkten Spuren von fairer und ökologischer Mode.

Was ist SEKEM?

Beginnen wir ganz am Anfang der Geschichte. Im Jahr 1965 zog ein 19-jähriger Ägypter namens Ibrahim Abuleish nach Graz, um dort Chemie und Medizin zu studieren. Als er 1977 nach Ägypten zurückkehrte, beschloss er, seinen Traum eines nachhaltigen, ökologischen und ethischen Wirtschaftsansatzes zu verwirklichen und gründete die SEKEM-Initiative. Ibrahim Abuleish kaufte Wüstenland, begann mit seinem Team den Wüstenboden fruchtbar zu machen und baute in weiterer Folge Gemüse, Kräuter und Baumwolle an. Die Idee hinter dem Ganzen war, Problemen des Landes wie Armut und Umweltverschmutzung durch eine Initiative, bei der die ArbeiterInnen fair behandelt und die Natur geachtet werden, entgegenzutreten.

Ergebnisse dieser Initiative sind neben zahlreichen Projekten im Bereich Nachhaltigkeit und Diversität und Gleichberechtigung, die Tochterfirmen ATOS (pharmazeutische Produkte), LIBRA (biologisch-dynamischer Anbau von Nutzpflanzen), ISIS Organic (biologische Lebensmittel) und NatureTex, ein Unternehmen, das ökologische Textilien produziert.

NatureTex

Obwohl es über alle diese Firmen viel Spannendes zu berichten gäbe, steht in diesem Blogbeitrag die Textilfirma NatureTex im Mittelpunkt, da sie schließlich Produkte aus sozial fairen und nachhaltigen Verhältnissen zu uns nach Europa liefert.

Nachhaltigkeit plus soziale ökologische Standards, angefangen von der Baumwolle bis zum Endprodukt: Ist das überhaupt möglich? Bei einer persönlichen Führung durch die Produktionsstätte von NaturTex werden mir alle Arbeitsschritte- und Vorgänge erkärt, die ArbeiterInnen persönlich vorgestellt und sämtliche Fragen beantwortet. Hier sollen die entscheidenden Facts über NatureTex, so kompakt wie möglich dargestellt werden:

Die Baumwolle

• Alle Textilprodukte sind zu 100 % aus zertifizierter Bio-Baumwolle.
• NatureTex bezieht die Baumwolle von zertifizierten Bio-Baumwollbauern aus Ägypten.
• Die Baumwollfasern werden ökologisch entkernt, versponnen, weiterverarbeitet und gefärbt, alles in Spinnereien und Webereien in einem Umkreis von 50 Kilometern.

Arbeitsbedingungen

• bei NatureTex sind 250 Leute angestellt, 50 % Männer und 50 % Frauen.
• Das Einkommen der ArbeiterInnen liegt über dem ägyptischen Mindestlohn.
• Die Produkte von NatureTex sind GOTS (Global Organic Textile Standards) zertifiziert.
• NatureTex bietet Weiterbildungen, medizinische Versorgung, Kinderbetreuung sowie eine SEKEM-Schule direkt am Gelände, die die Kinder der NäherInnen besuchen können. Dies dient auch speziell zur Förderung der Frauen am Arbeitsmarkt.

Verkauf

• 95 % der Produkte werden in die USA und nach Euopa exportiert.
• ab 1. September 2017 soll der Versuch gestartet werden, die Textilien auch am lokalen Markt zu vertreiben.

Das SEKEM-Gelände Foto: Agnes Haidacher
Führung durch die NatureTex Produktionsstätte Fotos: Agnes Haidacher

Vertrieb der SEKEM-Produkte

Kennt man all die negativen Aspekte der konventionellen Textilindustrie, ist es umso erfreulicher, ein Textilunternehmen kennenzulernen, das die Natur achtet und gleichzeitig seinen ArbeiterInnen faire und ethische Arbeitsbedingungen bietet. Nun stellt sich nur noch die Frage: Wo kann man diese Produkte in Österreich kaufen?

Während in den USA die NatureTex-Produkte unter dem Namen „Under the Nile“ über diverse Online-Shops erhältlich sind, und in Deutschland die Textilien unter anderem bei DM verkauft werden, muss man in Österreich schon etwas genauer suchen. SEKEM hat auf seiner Homepage eine Liste mit allen Unternehmen, die SEKEM-Produkte (das umfasst auch Produkte der anderen Firmen wie ISIS oder ATOS) im Sortiment führen, zur Verfügung gestellt.

Wer also Lust hat, faire und ökologische Produkte hier in Österreich zu kaufen, kann sich an dieser Liste orientieren und die „Vitalität der Sonne“, so die Bedeutung des Wortes Sekem, voll auskosten.
Weiter Infos über SEKEM und NatureTex findest du unter:
http://www.sekem.com/de/sekem-unternehmen/
http://www.sekem.com/en/index/
http://www.sekemoesterreich.at

Gütesiegel und Zertifikate Teil 3: Fair Trade Textilstandard

1997 wurde Fairtrade International als Nichtregierungsorganisation (NGO) in Bonn gegründet. Dabei schlossen sich verschiedene internationale Gütesiegel-Initiativen, u.a. Fairtrade Österreich, zu einer Dachorganisation zusammen. Im Fokus von Fairtrade steht, wie der Name schon verrät, ein gerechter, internationaler Handel zwischen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Ländern des globalen Südens und Ländern des globalen Nordens. So beschreibt Fairtrade: „Die Vision von Fairtrade ist eine Welt, in der alle Kleinbauerfamilien und Beschäftigten auf Plantagen in sogenannten Entwicklungsländern ein sicheres und gutes Leben führen, ihr Potenzial ausschöpfen und über ihre Zukunft selbst bestimmen können.“ Die Hauptaufgaben von Fairtrade International liegen unter anderem in der Entwicklung von Fairtrade-Standards, welche nach den drei Säulen der Nachhaltigkeit aufgebaut sind: Soziales, Ökologie und Wirtschaft. Die sozialen Standards umfassen die Stärkung der Kleinbäuerinnen/ Kleinbauern und Arbeiterinnen/ Arbeiter durch:

  • Organisation in demokratischen Gemeinschaften (Kooperativen)
  • Förderung gewerkschaftlicher Organisation (auf Plantagen)
  • Geregelte Arbeitsbedingungen
  • Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit
  • Diskriminierungsverbot

Das Fairtrade Gütesiegel ist wahrscheinlich vor allem für seine Zertifizierung für Kaffee, Kakao und Bananen bekannt. Aber Fairtrade arbeitet nicht nur im Bereich von Lebensmittel, sondern auch im Textilsektor. Dabei ist vor allem das Fairtrade Certified Cotton Gütesiegel zu erwähnen, wodurch fair gehandelte Baumwolle garantiert wird. Gentechnik, Pestizide, Mineraldünger und Kinderarbeit werden ausgeschlossen. Der für die lokalen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern so wichtige Mindestpreis wird bezahlt und eine Sozialprämie wird garantiert. Wie bereits erwähnt werden aber auch die sozialen Aspekte der Textilproduktion berücksichtigt, zum Beispiel werden vor allem Sozialprojekte unterstützt. Im Hinblick auf wirtschaftliche Zusammenarbeit wird darauf geachtet, dass langfristige Geschäftsbeziehungen aufgebaut werden. Einer der größten Kritikpunkte an internationale Textilunternehmen liegt in der fehlenden Transparenz ihrer Produktion. Fairtrade versucht gezielt, den Produktionsprozess in den Arbeitsstätten vor Ort transparent zu machen, indem Informationen und Ergebnisse von Kontrollen öffentlich zur Verfügung gestellt werden.

Soziale Mindeststandards wie das Verbot von Kinderarbeit, Zwangsarbeit oder Diskriminierung am Arbeitsplatz werden in der konventionellen (Textil-) Produktion oft mit Füßen getreten und darüber hinaus verfügen die Arbeiterinnen und Arbeiter sehr oft über keine Arbeits- und Krankenversicherung, verdienen Hungerslöhne und haben keine geregelten Arbeitszeiten (Arbeitstage von 12-14h sind in vielen Produktionsstätten die traurige Norm). Das Fairtrade-Gütesiegel garantiert die Einhaltung sozialer Mindeststandards der International Labour Organization. Diese Mindeststandards werden durch die unabhängige Zertifizierungsorganisation FLO-Cert kontrolliert.

Kritik an Fairtrade
Das Gütesiegel Fairtrade ist in den letzten Jahren immer stärker in Kritik geraten. Zwar sind die Umsätze an Fairtrade bzw. fair gehandelten Waren kontinuierlich gestiegen (2015 wurde in Deutschland mit fairen Produkten ein Umsatz von 1,139 Milliarden Euro gemacht), allerdings versteckt sich hier auch einer der größten Kritikpunkte: der Begriff fair trade ist rechtlich nicht geschützt. Darin liegt einer der Gründe für das faire Gütesiegelchaos, da sich viele verschiedene Siegel als fair bezeichnen, aber nicht immer auch tatsächlich fair gehandelte Waren dahinter stecken. So garantiert z.B. auch das UTZ Certified Siegel (oft zu sehen auf Produkten heimischer Diskonter) Nachhaltigkeit, schreibt aber keine Mindestmengen an fairen Produkten für den Erhalt des Labels vor. Bei Fairtrade müssen nur 20% an fair gehandelten Waren enthalten sein, bei GEPA+, ein weiteres Fair-Trade Label, müssen mindestens 50% faire Rohstoffe in den Produkten enthalten sein, es gilt somit als eines der strengsten Gütesiegel. Neben Gepa+ und UTZ Certified, gibt es noch viele weitere Fair-Trade-Gütesiegel: Naturland Fair, Ecocert, Oneworld, World Fair Trade Organization, Fairglobe, Hand in Hand Organic Rapunzel Fairtrade Zwar sind unter diesen Siegeln viele auch vertrauenswert und seriös (so z.B. Fairtrade, Naturland, Rapunzel und Gepa+), dennoch appelliert die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg für standardisierte gesetzliche Regelungen und ein einheitliches Siegel, um eine verlässliche Kennzeichnung schaffen zu können.
Ein weiterer Kritikpunkt an Fairtrade ist der Mengenausgleich. Dabei handelt es sich um die Tatsache, dass Fairtrade-Ressourcen mit nicht-Fairtrade-Rohstoffen gemischt werden. Ein Teil der Gesamtware wird dann als Fairtrade-Ware ausgezeichnet, auch wenn es sein kann, dass in den Endprodukten (hier zwar vor allem Lebensmittel wie Fruchtsäfte, Zucker und Kakao) aufgrund der Mischung mit konventionellen Ressourcen, kaum Fairtrade-Produkte enthalten sind.
Als dritter Kritikpunkt sind die Kosten der Lizenzen zur Garantie von sozialen und ökologischen Standards anzuführen, die es KleinbäuerInnen oder Unternehmen kostet, ihre Produkte auch als solche verkaufen zu können.

Gütesiegel zeigen, dass die konventionelle Produktion viele globale Probleme mit sich bringt und wollen genau diese Probleme mit Transparenz und garantierter sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit bekämpfen. Deshalb sollten sie auch tatsächlich dafür einstehen und nicht aus „falschen“-marktgesteuerten Motivationen für Inhalte werben, die am Ende nicht eingehalten werden können. Fairtrade gilt als eine der größten Gütesiegel bzw. Organisationen. Wie so oft, gilt auch hier: je größere ein Unternehmen bzw. eine Organisation, desto komplexer das dahinterstehende System. Konsumentinnen und Konsumenten sollten Gütesiegel nicht blind vertrauen, sondern auch immer die Verpackungsrückseite lesen – da sich hier sehr oft die versprochenen Ergebnisse nicht wiederfinden.
Und zu allerletzt soll sich immer noch die Frage gestellt werden: ist dieses zehnte Paar Jeans, Avocados aus Mexiko und Kokosöl aus Indonesien denn überhaupt notwendig?

Aller Kritik zu trotz, gilt Fairtrade als eines der wichtigsten Gütesiegel. Das Unternehmen genießt viel Vertrauen und so kann man hoffen, dass an den Schwachstellen gearbeitet wird um tatsächlich als 100% faires Gütesiegel einstehen zu können. Im Bekleidungssektor haben sich vor allem das GOTS-Gütesiegel (Fokus auf ökologische Aspekte) und die Fair Wear Foundation (Fokus auf soziale Aspekte) zu aussagekräftigen Gütesiegel etabliert, da hier vor allem auf die gesamte Güterkette der Textilproduktion geachtet wird. Das Fairtrade Gütesiegel verfolgt vor allem den Weg bis zur Ernte der Baumwolle und nicht die Weiterverarbeitung.
Eine Kombi aus GOTS und FWF ist gerade das beste was man an Öko-fairer Mode zurzeit bekommen kann. Mit diesen drei Siegeln kann bei der nächsten (fairen) Shopping Tour sicher nichts falsch gemacht werden 🙂

Quellen:
Ethical Fashion Guide: http://www.cleanclothes.at/media/common/uploads/download/ethical-fashion-guide/EFG_final_1705.pdf [05.06.2017].
Ethical Fashion Guide: http://www.cleanclothes.at/media/common/uploads/download/ethical-fashion-guide/EFG_final_1705.pdf [05.06.2017].
Fair Wear Foundation: https://www.fairwear.org/ [05.06.2017].
Utopia: Fair Wear Foundation – faire Arbeitsbedingungen in der Textilproduktion: https://utopia.de/siegel/fair-wear-foundation/ [05.06.2017].
Homepage GOTS: http://www.global-standard.org/de/the-standard/general-description.html [02.06.2017]
Ethical Fashion Guide: http://www.cleanclothes.at/media/common/uploads/download/ethical-fashion-guide/EFG_final_1705.pdf [02.06.2017]
UTOPIA: https://utopia.de/bestenlisten/modelabels-faire-mode/ [02.06.2017]
Armed Angels Onlineshop: https://www.armedangels.de/gots/ [02.06.2017]
Fairtrade Österreich (o.D.): Fairtrade International. Faire Standards und gerechter Handel weltweit, [online] https://www.fairtrade.at/was-ist-fairtrade/fairtrade-system/fairtrade-international.html
[01.06.2017].
Fairtrade Österreich (o.D.): Fairtrade-Siegel, [online] https://www.fairtrade.at/was-ist-fairtrade/fairtrade-siegel.html [05.06.2017].
Handelsdaten (o.D.): Fairer Handel in Deutschland, [online] https://www.handelsdaten.de/handelsthemen/fairer-handel [02.06.2017].
Marktcheck (2016): Fair-Trade-Siegel: Wirklich alles fair gehandelt?

Gütesiegel und Zertifikate Teil 2: GOTS – Global Organic Textile Standard

Das GOTS wurde 2006 eingeführt und ist derzeit das umfassendste Gütesiegel in der Bekleidungsindustrie. Beim GOTS werden alle Produktionsschritte abgedeckt: von der Produktion, über Stoff, Konfektion bis hin zu ökologischen und sozialen Belangen.

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Gütesiegel und Zertifikate

Du legst Wert darauf, dass deine Kleidung unter fairen Bedingungen produziert wird und möchtest dir sicher sein, dass die Arbeiterinnen und Arbeiter angemessen entlohnt werden und zu humanen Arbeitsbedingungen produzieren können? Kein Problem, wenn du bei deiner Shopping-Tour auf Zertifikate und Gütesiegel achtest!

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Concentrate on your moves not on your clothes: Von Chemikalien in der Bademode und der Grazer Alternative BEACHR Playwear

Am 12. Mai wurde in der Jakoministraße 30 der BEACHR Playwear Showroom (hier geht’s zum Online-Shop  und hier zur offiziellen  Facebook Seite: ) von Nicole Spernbauer eröffnet, in welchem zusätzlich auch noch Nicoles Visual Art Designory Werbeagentur integriert ist. Diese Eröffnung haben wir zum Anlass genommen, um einen neuen Beitrag zu schreiben. Nicole produziert nämlich nicht einfach nur Bademode, sondern vor allem Bademode unter ökologischen Voraussetzungen in Europa.

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Von der Idee zum riesigen T-Shirt – ein Making-Off und Einblick in unsere Tour auf dem Lendwirbel

Bevor unser T-Shirt seine ersten Reisen antreten konnte hat es einige Treffen in der Gruppe und auch viele kreative Stunden und Diskussionen gegeben. Lange haben wir darüber gesprochen wie wir unsere Ideen am besten an das Publikum und Interessierte herantragen können. Für uns als Gruppe war es wichtig, dass wir Menschen über Arbeitsbedingungen, Zertifizierungen und Umweltbelastung informieren können. Was aber genauso wichtig war, ist die Präsentation. Wir wollten etwas erschaffen, das wir in dieser Form noch nirgends gesehen hatten. Das Ziel war es mit Menschen ins Gespräch zu kommen, ihre Neugierde am Thema zu wecken und sie vielleicht auch zum Umdenken anzuregen.

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Graz setzt ein Zeichen für Nachhaltigkeit!

 

Was steckt hinter meinem T-Shirt?

T-Shirt

Da der Umweltzirkus leider kurzfristig abgesagt wurde, wir euch aber die Infos die hinter einem T-Shirt stecken nicht vorenthalten wollen, haben wir unser riiiiesen T-Shirt in das Geschäft Chic Ethik verlagert und würden uns sehr freuen, wenn du vorbeischauen würdest. Auch wenn du auf einem anderen Weg hier hergefunden hast: Hier gibt’s nochmal die einzelnen Infos aus unserem Info-T-Shirt zum Nachlesen:

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BÜCHER UND FILME ZUM THEMA TEXTILINDUSTRIE

Spätestens seit dem tragischen Einsturz des Fabrikgebäudes Rana Plaza in Bangladesch, bei dem tausende ArbeiterInnen getötet wurden, beschäftigen sich zumindest Teile unserer Gesellschaft mit dem Thema Textilindustrie und den darin herrschenden Arbeitsbedingungen. Kleidungsstücke werden nicht mehr einfach gekauft, sondern man stellt sich die Fragen: Wie ist dieses T-Shirt entstanden? Welche Arbeitsbedingungen unterstütze ich, wenn ich diese Hose kaufe? In diesem Blogbeitrag werden drei Dokumentarfilme und zwei Bücher vorgestellt, die versuchen, Antworten auf diese Fragen zu geben.

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Fair Fashion Tour

Unter dem Motto Die Natur zieht uns an fand am Donnerstag, dem 06.04.2017, die Fair Fashion Tour in der Grazer Innenstadt statt. Faire Bekleidungsgeschäfte, wie etwa Göttin des Glücks, Lieblingsplatz, Grüne Erde, Chic Ethic, Narayana und der Weltladen nahmen mit rund 50 Models an dem Spektakel teil und präsentierten fahrradfahrend ihre neuesten Modekollektionen einem breiten Publikum. Wir vom Globalen T-Shirt waren als Models selbst Teil des Geschehens und präsentierten gemeinsam mit den Mitarbeiter_innen des Weltladens die neue Frühjahrsmode. Zur visuellen Darstellung der Tour haben wir die Route auf Thinglink nachgestellt.

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Baumwoll Quiz

Ziel des Projektes „Das Globale T-Shirt“ ist es ein fair produziertes T-Shirt für den Studiengang Global Studies zu erstellen. Für ein faires T-Shirt muss man sich natürlich zuerst auch mit den Rohstoff der Baumwolle sowie zu welchen Konditionen ein solches T-Shirt produziert wird beschäftigen. Das folgende Quiz soll einen kleinen Einblick in die Baumwollproduktion geben:

Link zu Quiz