Concentrate on your moves not on your clothes: Von Chemikalien in der Bademode und der Grazer Alternative BEACHR Playwear

Am 12. Mai wurde in der Jakoministraße 30 der BEACHR Playwear Showroom (hier geht’s zum Online-Shop  und hier zur offiziellen  Facebook Seite: ) von Nicole Spernbauer eröffnet, in welchem zusätzlich auch noch Nicoles Visual Art Designory Werbeagentur integriert ist. Diese Eröffnung haben wir zum Anlass genommen, um einen neuen Beitrag zu schreiben. Nicole produziert nämlich nicht einfach nur Bademode, sondern vor allem Bademode unter ökologischen Voraussetzungen in Europa.

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FAIR FASHION APP – Überlegt einkaufen

Du suchst nach einer Möglichkeit, faire, nachhaltige und gleichzeitig trendige Kleidung innerhalb von Österreich unkompliziert kaufen zu können?

Hier ist deine Lösung: Die FAIR FASHION App bietet mit über 400 Geschäften eine vielfältige Auswahl an Kleidungsmarken, die aus ökologischen und heimischen Materialien und unter moralisch vertretbaren Arbeitsbedingungen hergestellt werden.

Die App ist eine Initiative von Joanneum Research, welche in Kooperation mit Land Steiermark und Land Tirol entwickelt wurde und für ein Umdenken im Einkauf von Kleidung stehen soll. Die schrecklichen Zustände in der Textilproduktion – der ständige Einsatz von Chemikalien und Pestiziden in der Herstellungsphase und die größtenteils menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen, unter welchen ArbeitnehmerInnen in der Kleidungsindustrie zu leiden haben – dürfen nicht länger ignoriert werden.

Deshalb hat sich die FAIR FASHION App folgende vier Beurteilungskriterien zum Ziel gemacht, unter welche die ausgewählten Geschäfte fallen: „vollFAIR“ – „lokal geFAIRtigt“ – „gebraucht = FAIR“ und  „FAIR START“ stehen für Unternehmen mit ökologischer, sozialer und nachhaltiger Produktion von Kleidung, die in Österreich hergestellt und wiederverwertet wird und deren Erzeugung bestimmten sozialen Standards entsprechen müssen.

Die FAIR FASHION App ist also ein rundum erfreuliches und unterstützungswürdiges Projekt, und nur mit einem Klick seid ihr schon mittendrin:
http://www.fair-fashion.at/?PHPSESSID=c65revog0bs1j236sqne2h3u97

26. Juni 2017, 16:00 – 19:30 Uhr Fair Fashion Festl inkl. Kleidertauschparty

Ihr habt einen vollen Kleiderschrank und trotzdem nichts zum Anziehen? Ihr seid an fairer Mode interessiert oder wolltet schon immer eine Modenschau live sehen? Das Fair Fashion Festl bietet dazu ein buntes Rahmenprogramm. Zusätzlich könnt ihr in euren Kleiderschrank neuen Schwung bringen, ohne tief in die Tasche zu greifen. Was erwartet euch?

Eine Kleidertauschbörse wo ihr eure Platzhüter im Kleiderschrank gegen neue Lieblingsstücke tauschen könnt. Eine Fair Fashion Modenschau in der Grazer Shops wie die Göttin des Glücks, Apflbutzn und viele mehr ihre aktuellen Kollektionen vorstellen. Ein Buffet, das für jeden Geschmack etwas zu bieten hat.
Die Weltpremiere des offiziellen Global Studies T-Shirt. Eine Upcycling Station, die kaputte Kleidungsstücke zu einzigartigen Einzelteilen macht. Gewinnspiele. Sowie viele Infos rund um Faire Mode.

Programmpunkte #FairFashionFestl Graz, 26. Juni 2017
Ab 16:00 Kleidertausch, Interaktiver Infopoint mit Infos für Groß und Klein, Upcycling Station – aus Alt mach Neu, Buffet
18:00 Uhr: Fair Fashion Modenschau

Ihr findet uns am 26. Juni 2017 im Landhaushof mitten im Herzen der Grazer Innenstadt.
Wir freuen uns auf euer Kommen!!! 😊

 

Für alle Interessierten der Kleidertauschbörse – hier ist der genaue Ablauf:

Bei der Kleidertauschparty haben Jung und Alt die Möglichkeit, neuen Schwung in ihre Kleiderschränke zu bringen – gut fürs Budget, die Umwelt und das Gewissen (alle übrig gebliebenen Teile gehen an Carla, die Second-Hand-Läden der Caritas).

So funktioniert’s:

Step 1:
Bevor das große Tauschen beginnt, könnt ihr eure Kleidung eine Woche vor dem Kleidertausch bei der Karl-Franzens-Universität abgeben.

  • 20. Juni, 13 bis 16 Uhr: Praxismesse Global Studies (RESOWI, SR 15.24) & 16 bis 19 Uhr: ÖH Getränkestand, KF-Uni Graz
  • 21. & 22. Juni, 16 bis 19 Uhr: ÖH Getränkestand der KF-Uni Graz

Wenn du an diesen Tagen keine Zeit oder Lust hast, dann kannst du deine Kleidung natürlich auch direkt zum Fair Fashion Festl mitbringen und direkt vor Ort eintauschen. Auch ohne Kleidung zum Tauschen bist du natürlich ♥lich zum Fest eingeladen und hast hier die Möglichkeit, dich auf die Suche nach neuen Lieblingsstücken zu machen.

Step 2:
Mitgebracht werden kann alles, das sauber und in gutem gewaschenem Zustand ist.
Was bitte zu Hause bleibt: Unterwäsche, einzelne Socken/Schuhe, kaputte oder schmutzige Kleidung.

Step 3:
Wir wiegen deine mitgebrachte Kleidung ab und du bekommst je nach Gewicht einen Bon, den du dann bei der Kleidertauschparty am Fair Fashion Festl gegen „neue“ Kleidung eintauschen kannst. Zum Beispiel: Du bringst 3 kg Kleidung mit, bekommst einen Bon für 3 kg und kannst dann wieder 3 kg mit nach Hause nehmen. Ohne Bon kannst du gegen eine freiwillige Spende zu deinem neuen Outfit kommen.

Step 4:
Gutes tun: Was von eurer Kleidung übrig bleibt und keineN neueN BesitzerIn findet, kommt automatisch in die Secondhand-Läden der Carla.

Wir freuen uns schon sehr auf euch!!

Mehr zum Event erfährt ihr hier:
https://www.facebook.com/events/467261880332874/?ref=br_rs
https://www.facebook.com/events/1725106690836916/?ref=br_rs

T-Shirt-Rettung Teil 1 – Löcher

Viel zu viele T-Shirts werden zu schnell entsorgt, weil sich nach kurzer oder etwas längerer Zeit der eine oder andere Mangel einstellt.

Manchmal haben wir von vornherein eine nicht so gute Qualität gekauft, oder der eine oder andere Fleck will einfach nicht rausgehen und manchmal bekommt das T-Shirt einfach Löcher!

Damit eure T-Shirts in Zukunft länger bei euch verweilen, folgen in nächster Zeit ab und an ein paar Tricks auf was ihr achten könnt, damit das so bleibt.

Aber nun zu den Löchern. 🙂

Kennt ihr das auch, Löcher in der Bauchgegend des T-Shirts – wie kann das sein?

Wer ist schuld? Motten? Die Waschmaschine? Gürtel/Reißverschluss? Qualität des T-Shirts? Geplante Obsoleszenz? So viel sei verraten: Motten sind in den seltensten Fällen die Schuldigen. Mehr darüber hier:  http://bit.ly/2rH2DJr

Auf jeden Fall kann gegen die Löcher etwas unternommen werden: Einfach zu Nadel und Faden greifen und man/frau kann sich wieder am T-Shirt erfreuen. Wie es geht seht ihr hier: http://bit.ly/2rH6hTr

Ökologischer Fußabdruck unserer Kleidung

Über die Unmengen an Wasser, welche die Produktion und Nutzung eines einzigen T-Shirts verbraucht, haben wir in diesem Blog schon berichtet. Wie steht es nun aber um den ökologischen Fußabdruck von unserer Kleidung – sieht die Sache hier genauso verheerend aus, oder ist Wasser die einzige Ressource, die in so großen Mengen benötigt wird, um von den Rohmaterialien zum fertigen Produkt zu gelangen?! Dieser Frage wollen wir in dem vorliegenden Beitrag auf den Grund gehen.

Zunächst müssen wir aber verstehen, worum es sich beim ökologischen Fußabdruck eigentlich handelt. Was sagt er aus? Wie wird er berechnet? Für all jene, die dies noch nicht wissen, hier eine kurze Erklärung: Der ökologische Fußabdruck ist eine Maßzahl, deren Berechnung 1994 von William Rees und Mathis Wackernagel entwickelt wurde. Anhand dieser Zahl kann festgestellt werden, wie hoch der Flächenanteil des Planeten Erde ist, der benötigt wird, um den menschlichen Ressourcenverbrauch zu decken. So kann die berechnete Fläche beispielsweise aufzeigen, wie viele Erden nötig wären, um den exzessiven Ressourcenverbrauch, den viele Menschen heutzutage betreiben, zu ermöglichen. Gleichzeitig kann der ökologische Fußabdruck aber auch für jede einzelne Person oder für ein bestimmtes Produkt individuell berechnet werden. Die jeweilige Fläche wird in Globalen Hektar (gha) angegeben.

Tipp: Das Bundesministerium für Land und Forstwirtschaft bietet unter dem Link http://www.mein-fussabdruck.at/ einen Onlinerechner für den eigenen Fußabdruck an, anhand dessen man seine Lebensweise mit der anderer vergleichen kann. Schon vorweggenommen: der Durchschnittsverbrauch eines Österreichers/einer Österreicherin beträgt 5,3 gha, wobei pro Bewohner eigentlich nur 1,7 gha pro Jahr zur Verfügung stehen [1], [2].

Ökologischer Fußabdruck1

Nun, wo wir wissen, worum es sich beim ökologischen Fußabdruck, auch Ecological Footprint genannt, handelt, wollen wir uns ansehen, wie es um die Produktion unserer Kleidung steht. Stellen wir uns dafür ein Baumwollshirt vor, das um die 200g wiegt. Um die Baumwolle für dieses eine Shirt zu erhalten, wird rund ein halbes Kilo Rohbaumwolle gebraucht [3]. Um diese Menge an Baumwolle anzubauen, werden durchschnittlich ca. 7m² Landfläche benötigt, was von Sorte zu Sorte und von Land zu Land stark schwankt [4]. Sieben Quadratmeter Land braucht es also schon allein für die Rohstofferzeugung eines normalen Baumwollshirts. Um zum fertigen Produkt zu gelangen, fehlen aber noch etliche Schritte wie das Vernähen der Stoffe, der Transport vom Herstellungsland bis in die Geschäfte und das Waschen der Kleidung durch den Verbraucher. All diese Schritte verbrauchen verschiedene Mengen an Energie und so werden zusammengerechnet knapp 11 Kilogramm CO2 im Leben eines Baumwollshirts ausgestoßen [5]. Um diese Energie zu erzeugen, wird wiederum Fläche benötigt. Weiters dazu kommt die Fläche, die beispielsweise an Wäldern benötigt wird, um das emittierte CO2 wieder zu kompensieren. Rechnet man nun alle diese Flächen auf die Kleidung, die ein durchschnittlicher Österreicher besitzt, auf, kommt man auf eine beachtliche Fläche von ca. 0,6 gha. Diese Zahl mag zwar klein erscheinen, doch stellt sie ein Achtel der Gesamtfläche dar, die ein Österreicher/eine Österreicherin durchschnittlich verbraucht.

Ökologischer Fußabdruck2

Auch wenn im Durchschnitt Lebensmittel mit 33% den größten Anteil unseres gesamten ökologischen Fußabdruckes ausmachen und auf die Kleidung mit 3% der hingegen geringste Anteil entfällt [6], sollte auch dieser kleine Teil auf keinen Fall unberücksichtigt bleiben. Denn jede bewusste Veränderung unseres Lebensstils und Konsumverhaltens kann dazu beitragen, dass wir länger etwas von unserem Planeten haben, der nun mal der einzige ist, auf dem das Leben so lebenswert ist.

Quellen:

[1] http://www.footprint.at/fileadmin/zf/dokumente/footprint_broschuere_2013.pdf

[2] http://www.fussabdruck.de/oekologischer-fussabdruck/ueber-den-oekologischen-fussabdruck/

[3] http://www.stäudel.de/schriften_LS/305%20UCh_127_Oekolog_Rucksack.pdf

[4] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/444864/umfrage/ertrag-je-hektar-anbauflaeche-von-baumwolle-weltweit-nach-laendern/

[5] https://www.verbund.com/de-at/blog/blog-artikel/2012/10/03/energie-fussabdruck-shirt-bekleidung-ressourcen

[6] http://www.pearltrees.com/yvonnem/mensch-umwelt-andern-konnen/id13520518/item136062171

http://www.mein-fussabdruck.at/

Von der Idee zum riesigen T-Shirt – ein Making-Off und Einblick in unsere Tour auf dem Lendwirbel

Bevor unser T-Shirt seine ersten Reisen antreten konnte hat es einige Treffen in der Gruppe und auch viele kreative Stunden und Diskussionen gegeben. Lange haben wir darüber gesprochen wie wir unsere Ideen am besten an das Publikum und Interessierte herantragen können. Für uns als Gruppe war es wichtig, dass wir Menschen über Arbeitsbedingungen, Zertifizierungen und Umweltbelastung informieren können. Was aber genauso wichtig war, ist die Präsentation. Wir wollten etwas erschaffen, das wir in dieser Form noch nirgends gesehen hatten. Das Ziel war es mit Menschen ins Gespräch zu kommen, ihre Neugierde am Thema zu wecken und sie vielleicht auch zum Umdenken anzuregen.

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Zu Besuch bei Apflbutzn

Die Grazer Firma Apflbutzn hat sich auf den Verkauf von handbedruckten Leiberln und Sackerln aus Biobaumwolle spezialisiert. Als Teil unseres interdisziplinären Praktikums werden wir in Kooperation mit Therese und Thomas von Apflbutzn auch T-Shirts mit unserem selbst entworfenen „Global Studies“-Motiv bedrucken.

Hier das Video zu unserem Besuch in der Apflbutzn Werkstatt:

Apflbutzn gibt es seit März 2016 in der Wickenburggasse 36. Die Idee des Gründer-Teams ist einfach und entspricht dem Zeitgeist: leistbare Bio-Mode, die auch noch gut aussieht! Bei Apflbutzn werden T-Shirts aus zertifizierter Biobaumwolle, die unter fairen Bedingungen hergestellt wurden, mit einer selbstgebauten Siebdruckmaschine „aufgehübscht“. Dafür werden ausschließlich wasserbasierte Farben verwendet und die Motive werden selbst gezeichnet. Leiberln und Sackerln gibt es direkt im Shop oder online (mit CO2-neutralem Versand) zu kaufen. Und das alles mitten in Graz! Oft liegt das Gute doch so nah 🙂

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Freu‘ dich auf weitere interessante Videos zum Thema!

Verwendete Musik:

PACIFIC SUN by Nicolai Heidlas Music https://soundcloud.com/nicolai-heidlas
Creative Commons – Attribution 3.0 Unported (CC BY 3.0)
https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/
Music provided by Audio Library https://youtu.be/kbqmEJTr3nU